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Digitalisierung – es vergeht kein Tag, an dem Unternehmen nicht das magische Credo für die Zukunft der eigenen Beständigkeit vor Augen gehalten bekommen. Digitalisierung ist für viele Verantwortliche in Unternehmen nicht greifbar. Ein Wort, ein Begriff, ein Buzzword und nichts Konkretes. Es ist Zeit, die Digitalisierung zu konkretisieren und in Teilbereiche zu gliedern. 

 

WAS BEDEUTET DIGITALISIERUNG FÜR UNTERNEHMEN? 

Der Begriff Digitalisierung beschreibt die Umstellung von händischen Prozessen. Damit sind einerseits die Verknüpfung von Arbeitsweisen miteinander, als auch der unternehmensinterne Austausch von Daten gemeint.

Die Digitalisierung soll die Arbeit für Menschen und Unternehmen erleichtern und verbessern. Darüberhinaus soll ein Arbeitsablauf transparenter und qualitativ auf immer demselben Niveau gehalten werden. Hierdurch wird ein abteilungs- und unternehmensübergreifendes Bild geschaffen, dass einen vereinfachten/verbesserten Daten- und Informationsaustausch ermöglicht.

 

WAS IST DAS INTERNET OF THINGS? 

Wie bei der Digitalisierung auch, geht es bei IoT in erster Linie darum, Transparenz zu schaffen. Bei IoT im Speziellen geht es um die Auswertung, Visualisierung und schlussendlichen Verwendung der aus den Geräten entstehenden Daten. Die Daten werden dabei über das Internet an eine Datenquelle gesendet und sind somit über die Grenzen des Gerätes hinweg verfügbar.

 

IOT AM BEISPIEL EINES THERMOMETERS 

Nehmen wir als Beispiel ein Thermometer in einem Kühlhaus, dass die aktuellen Temperaturen an eine Datenbank übergibt. Der Temperatur-Sensor kann bereits einen Alarm auslösen, wenn die Temperatur sich verändert. Das Unternehmen kann handeln, bevor die gelagerte Ware Schaden nimmt. 

Schaltet man weitere Thermometer dazu, z.B. im Kühlwagentransporter, oder im Supermarktlager, lässt sich die Kühlkette nahtlos überwachen. Eventuelle Temperaturschwankungen, oder Störungen werden zeitlich zuordenbar. Gegebenenfalls kann also eingegriffen werden und z.B. Nahrung aus dem Lager aufgrund eines Bruchs in der Kühlkette entfernt werden bevor ein Schaden entsteht. 

Im Beispiel werden also mehrere IoT-Devices eingesetzt, die Daten an eine zentrale Stelle senden. 

 

WIE SIND DIGITALISIERUNG UND IOT MITEINANDER VERKNÜPFT? 

Spinnen wir das Beispiel weiter, wäre es ebenso möglich zu sehen, welche Lieferung Eier in welcher Produktion verwendet wurden. Ebenso wären Transportprobleme schnellstens nachvollziehbar. Genauso könnte nachvollzogen werden, welche Rohstoffe im Endprodukt, wann im Lagerhaus gekühlt und wann transportiert wurden. Somit könnte bei einem Problem mit den Nahrungsmitteln z.B. die Kühlung ausgeschlossen werden und die Lieferung der Eier als Ursache ermittelt werden. Mit diesem Wissen, können Waren mit der gleichen Rohstofflieferung schnell aus der Produktionskette entfernt werden.

 

IIOT ALS WICHTIGER BESTANDTEIL DER DIGITALISIERUNG IN DER INDUSTRIE

Die Digitalisierung ist also nicht nur das Einführen von Software. Digitalisierung in der Insutrie bedeutet aus verfügbaren IIoT Daten von Maschinen, wie z.B. Stromverbrauchsdaten, im höchsten Maße zu profitieren. Die Anreicherung von Prozessen mit Echtzeitdaten, oder auch die vorausschauende Vorhersage von Zuständen über die Betrachtung von historischen Daten, bieten Unternehmen eine deutliche Erleichterung bei der Wertschöpfung. Gleichzeitig entstehen Einsparmöglichkeiten durch die Vermeidung unvorhergesehener Kosten oder Qualitätsverluste.

IIoT ist also eine “Enabling Technology”. Im Zuge der Digitalisierung sind Unternehmen gut beraten aus IIoT-Technologien Mehrwerte zu generieren. Schnell wird es sich in Bezug auf ROI (Return-on-Investment) und TCO (Total-Cost-Ownership) des Unternehmens rechnen. 

Die Möglichkeiten sind nahazu grenzenlos. In regelmäßigen Abständen werden wir weiter Use Cases aufnehmen.

International gesehen, hinkt Deutschland beim Thema Smart City deutlich hinterher. Auf dem Weg in Richtung Smart City gibt es in Deutschland mehr Herausforderungen, als in anderen Ländern.  Um mit Modellstädten wie Barcelona oder Amsterdam mitzuhalten bedarf es einiger grundlegend verändernder Denkansätze.

 

TECHNOLOGIE ALLEIN MACHT KEINE CITY SMART

Die in den letzten Jahren aufgekommenen Ideen zum Thema Smart City hatten eines gemeinsam – ihren Fokus auf die Technologie. So entstanden, isoliert betrachtet, sehr innovative Produkte auf dem Reißbrett.  Diese Technologiegetriebenheit führte aber zu Insellösungen, die nicht die Bedürfnisse der Bürger wiederspiegelten, sondern eher die Erschließung der Absatzmärkte großer Konzerne.

Die Schlüsselwörter für wirklich sinnstiftende Smart City Konzepte heißen problemorientiertes Denken aus Bürgersicht und vor allem eine Zusammenarbeit mit anderen Kommunen, Städten und Gemeinden. Es geht aber auch um nutzerorientierte Strategien, die Bewohner und Unternehmen in den Kommunen in den Mittelpunkt rückt, entlastet und die Lebensqualität verbessert.

MÖGLICHKEITEN ZUR ENTWICKLUNG SCHAFFEN

Die Herausforderungen, denen sich Städte und Kommunen gegenüberstehen sehen, sind übergreifend betrachtet, sehr ähnlich. Nur ein geringer Prozentsatz hat bereits eine Stabstelle für das Thema Digitalisierung oder gar Smart City. Neben der personellen Besetzung schränken auch finanzielle Möglichkeiten, eine große Gruppe an Entscheidungsträgern, bis hin zu fachfremden Stadträten, bürokratische Regularien, die Komplexität der Ausschreibungsmodalitäten und die politische Ausrichtung eine große Rolle.

Befragt man die Städte nach ihrem Interesse die Attraktivität durch einen Schritt in Richtung Smart City zu steigern, sind sich alle einig: „Ja, wir wollen, da wir auch wissen, dass dadurch echte Mehrwerte für alle Beteiligten geschaffen werden können“.

KONSENS STATT KONKURRENZ

Der Markt entwickelt sich seit über zehn Jahren. Demnach gibt es eine Vielzahl an Lösungsansätzen. Keine Stadt, Gemeinde oder Kommune muss also von Null anfangen. Smart City sollte nicht als Konkurrenzprojekt verstanden werden, sondern als gemeinsamer Invest in die Zukunft. Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist die Kommunikation mit anderen Städten und der ständige Austausch gepaart mit einer offenen Fehlerkultur. Je mehr Köpfe zusammenkommen und ihre Erfahrungen und auch Herausforderungen miteinander teilen, desto schneller bewegt man sich in Richtung Lösung.

Smart Cities haben durchaus die Fähigkeit Probleme zu lösen, wenn sie sich als ganzheitliche Perspektive der Stadtentwicklung sehen. Dementsprechend wäre auch ein vorgefertigter Masterplan nach dem Top-Down-Prinzip nicht das Ratsamste, um an das Thema heranzugehen.

GANZHEITLICHE LÖSUNGEN FÜR ZUKUNFTSORIENTIERTE  STÄDTE

Es ist jetzt also nicht notwendig ein teures Consultingunternehmen aufzusuchen. Stattdessen kann sehr schnell, direkt begonnen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man sich einen Partner sucht, der Erfahrung mitbringt. Hat man einen Ansprechpartner, der die gesamte Lösung integrierbar in die bestehende Struktur, von der Hardware bis zur intelligenten Software bietet, vermeidet man nicht nur Insellösungen, sondern auch Fehlinvestitionen.

Kostenreduktion oder Gefahrenverhütung – jede Kommune hat sein ganz individuelles Ziel , dass  sie mit einem Smart City Konzept verfolgt. Für welche Lösung sich eine Stadt auch entscheidet, sie muss in die bisherigen Prozesse nahtlos integrierbar sein und eine Akzeptanz in der breiten Bevölkerung finden. Denn die beste Smart City Technologie ist am Ende nutzlos, wenn sie nicht genutzt wird.

Die Mehrwerte sind mehrschichtig und könnten zu einem Großteil den Bürgern nicht auffallen. Das ist einerseits gut, andererseits natürlich auch schwierig, da die Entwicklung und Umsetzung Geld kostet. Bei der Entscheidung sollte nie außer Acht gelassen werden, dass durch ein Smart City Konzept viele Abläufe vereinfacht oder gar kritische Situationen verhindert werden können und das steigert sowohl die Attraktivität des Stadtbildes als auch die Zufriedenheit der Bürger.