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Durchschnittlich werden deutschen Baubetrieben im Jahr drei bis vier Maschinen gestohlen. Was vielleicht witzig klingt, ist für Baubetreiber ein ernstzunehmendes Problem.

 

BAGGER WEG UND DIE SELBSTBETEILIGUNG AUCH

Die Unternehmen sind natürlich versicherungstechnisch abgesichert, was aber nicht bedeutet, dass es für sie eine Nullnummer ist. Jeder Betrieb muss im Fall eines Diebstahls die Selbstbeteiligung tragen und das können schnell bis zu 25.000€ für einen neuwertigen Bagger sein. Rechnet man das auf vier Bagger pro Jahr, macht das eine stolze Summe von 100.000€, die aus eigener Tasche gezahlt werden muss. Ganz zu schweigen von dem restlichen Aufwand, der daran hängt.

IOT UND TELEMATIK KÖNNEN ABHILFE SCHAFFEN

Wie sichert man sich vor Diebstählen und lassen sich die aus den Sicherheitssystemen generierten Daten sinnvoll nutzen? Die erste Frage lässt sich mit IoT oder Telematik beantworten und die Zweite mit einem simplen ja.

Verknüpft man seine Maschinen via IoT Devices mit dem Internet, lassen sich mehrere Stati auswerten. Neben dem Standort können Betriebsstunden, Lage i.S.v. Neigung, Temperatur, Füllstände, der aktuelle Lärmpegel oder auch eine mögliche Ozonwertüberschreitung gemessen werden. All diese Werte bieten für sich allein bereits einen enormen Mehrwert, in Kombination stellen sie sogar neue Geschäftsmodelle in Aussicht.

Über Geofencing lässt sich zunächst der Standort, an dem sich die Maschine befindet abgesteckt werden. Verlässt die Maschine diesen vorgegeben Radius, wird eine Meldung ausgegeben und ein zuständiger Mitarbeiter darüber informiert. Damit können Anomalitäten bzgl. Positionierung erkannt und so eventuellen Diebstählen entgegengewirkt werden.

DATEN MIT MEHRWERT

Wenn man schon mal ein IoT Device oder eine Telematik-Lösung an einer Maschine anschließt, sollten auch alle daraus generierten Daten verwendet werden. Mittels Ermittlung des Füllstandes lassen sich Brachzeiten aufgrund von Kraftstoffmangel auf der Baustelle vermeiden. Befinden sich die Maschinen in einer Gegend mit Lärmschutzauflagen, lässt sich dieser Zustand ebenfalls bestens überwachen und im Falle einer Grenzwertüberschreitung den Fahrer informieren.

Oft passiert es auch, dass Maschinen bei der Anlieferung auf der Baustelle beim Verladen umfallen. Auch dieser Zustand lässt sich hervorragend mit IoT Devices überwachen und dementsprechende Maßnahmen treffen.

Mittels Laufzeitanalysen können Maschinenverleiher neue Geschäftsmodelle entwickeln und ihre Kleinmaschinen auch zu Stundentarifen verleihen. Die daraus entstehenden Möglichkeiten, sind sehr vielfältig und bieten Raum für neue Ideen und Optimierungspotential.

KLEIN ANFANGEN

Zunächst bietet es sich an, für einen ersten Rollout einen Teilbereich mit IoT Devices oder Telematik-Systemen auszustatten, um erste Informationen zu gewinnen. Diese sollten dazu herangezogen werden, weitere Verbesserungen vorzunehmen oder erste Prozesse zu optimieren.

Je nach Funktionsumfang, Anforderungsprofil und Übertragungsstandard starten IoT oder Telematik-Lösungen inkl. Visualisierung bei ca. *5,00€/Maschine im Monat. Diese Investitionskosten können z.B. den Kosten der Selbstbeteiligung gegenübergestellt werden. 100.000 € jährlich in die Bereiche Diebstahlsicherung, Prozessoptimierung und neue Geschäftsmodelle zu investieren, klingt doch definitiv besser, als sie nur zur Kostendeckung zu verwenden, oder?

*Der genannte Preis von 5,00€/Maschine/Monat bezieht sich auf eine Mindestabnahmemenge von 1.000 Stk mit folgenden Sensorwerten und Gerätespezifikationen:

  • 12V /24 V Dauerstromanschluss
  • Schutzklasse IP66 für den Einbau in den Schaltschrank (ca. 10 x 5 x 4cm)
  • Angeschraubte externe Antenne
  • Kabel zur Montage
  • CAN-Bus mit 4 analogen Schnittstellen
  • Schockfest
  • GPS (20-50m Umkreis)
  • 6 x / Minute 1 Sendevorgang
  • Sensorwerte:
    • Vibration
    • Beschleunigung
    • Betriebszustand
    • Neigung

Eigentlich sollte es auf der Hand liegen: Einfache Handhabung, nahtlose Zusammenführung aller vorhandenen Geräte oder Objekte und eine klar verständliche Visualisierung.

Die großen Hersteller bewegen sich langsam vorwärts

Einige Baumaschinenhersteller machen die ersten wichtigen Schritte im Bereich der Maschinenvernetzung, denken aber noch in eigenen Ökosystemen. Wie in nahezu allen Industriezweigen, zeigte die bauma in München, dass das Thema Digitalisierung auch im Baumaschinensektor im Mittelpunkt steht.

Die Branche treibt Themen wie elektrische Antriebe, vernetzte Maschinen und automatisierte Abläufe um. Auf der anderen Seite stehen die Kunden diesen Themen mit einer gewissen Skepsis gegenüber – und das zu Recht. Ihre Befürchtung, dass das bestehende Portfolio nicht integrierbar ist, oder nur bestimmte Daten zur Verfügung stehen, bewahrheitet sich in vielerlei Hinsicht.

Selbst, wenn die ersten Hersteller angefangen haben, ihre Maschinen miteinander „sprechen“ zu lassen, reden diese nur in ihrem eigenen geschlossenen System miteinander. Die Schwierigkeit für den Endverbraucher ist dabei, dass er einen gesamten Maschinenpark von einem Hersteller benötigt, um die Möglichkeit einer vernetzten IoT Plattform nutzen zu können.

Offene Denkansätze sind gefragt

Der Idealzustand in der jede Maschine, gleich welcher Hersteller, miteinander kommuniziert, ist keine illusorische Vorstellung – ganz im Gegenteil!

Unsere Connect IoT Plattform vernetzt herstellerunabhängig den gesamten Maschinenpark miteinander. Dabei setzen wir komplett individualisierte Hardware ein. Der Funktionsumfang reicht von einfacher Rüttelsensorik bis hin zu GPS-fähiger Hardware mit Umgebungswertmessung und *Edge Intelligence.

Mit dem Management of Things, einer Art Objektverwaltung, ist das Handling aller Geräte und Maschinen in einem zentralen System möglich. Verbunden mit den Echtzeitdaten aus der IoT Hardware sind z.B. kommende Wartungstermine einfach einzusehen und verhalten sich dynamisch, je nach Intensität der Gerätenutzung. Diese und viele weitere Informationen, die wertvolle Zeit und Kosten sparen, sind auf einen Blick im Dashboard ersichtlich.

Digitalisierung ist mit einer offenen Architektur als Basis und der richtigen IoT Plattform also nur eine Konzeption weit entfernt. Unser erster Use Case im Feinkostsektor mit Witte Spezialitäten zeigt, wie man in einfachen Schritten erste sinnvolle Informationen generieren kann und Mehrwerte schafft.

Um eine bessere Planungsübersicht der auflaufenden Kosten zu haben, ist das IoT Portal als PaaS Lösung konzipiert. Das bedeutet, es fallen nur monatliche Fixkosten an, in denen die gesamte IoT Plattform, inkl. Hardware, enthalten ist. Lediglich die Kommunikationskosten werden separat an das Mobilfunkunternehmen abgeführt. Dadurch wird jedes IoT Digitalisierungsprojekt konkret und transparent kalkulierbar.

Sprechen Sie mit uns bzgl. Ihrer Erwartungen und Vorschläge zur Maschinenvernetzung.

*Edge Intelligence bezieht sich auf die Analyse von Daten und die Entwicklung von Lösungen an dem Standort, an dem die Daten generiert werden.

Selbstheilender Beton, automatisierte Verkehrsflussoptimierung und Mülltonnen mit Meldefunktion. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Aber wohin bewegen sich unsere smarten Städte wirklich? 

 

SO SMART, WIE DIE NATUR

Der heutige technologische Fortschritt eröffnet uns eine enorme Bandbreite an Maßnahmen, die wir im Smart City Kontext verwenden können. Dabei sollte nicht die Technologie im Vordergrund stehen, sondern der Mensch und der eigentliche Mehrwert. 

Ein holländischer Wissenschaftler entwickelte 2015 ein Bakterium, dass 200 Jahre lang im Beton schlafen kann und erst dann wach wird, wenn der erste Regen durch die aufgeplatzte Struktur dringt. Dem sogenannten Self Healing Bio Concrete“ wird Laktat beigemischt. Im Endeffekt ist das der Nährboden des Bakteriums. Kommt es mit Wasser in Berührung erwacht es und fängt an zu essen. Das Bakterium scheidet Kalkstein aus und füllt damit die aufgeplatzte Oberfläche. 

Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich eine immense Kostenreduktion bei Wartungsarbeiten an Brücken und anderen Gebäuden. 

ANDERE LÄNDER, ANDERE GESCHWINDIGKEIT

Das unbeliebte Thema des Netzausbaus wird in den kommenden Jahren immer mehr an Wichtigkeit gewinnen. Wenn wir zukünftig 5G nutzen wollen, müssen die beteiligten Standardisierungsgremien, zu deren Mitgliedern auch die wichtigsten Herstellerfirmen gehören: Infrastrukturproduzenten, Endgerätehersteller und Provider für passende Voraussetzungen sorgen. 

Nicht zuletzt ist die Politik gefragt und zwar in Hinblick auf Fragen der Regulierung, der gesetzlichen Rahmenbedingungen und des Infrastrukturausbaus. Nur so wird es für uns möglich sein, mit anderen ndern auf Augenhöhe zu sein. 

Nehmen wir die chinesische Stadt Nanjing als Beispiel. Hier wurden in 10.000 Taxis, 7.000 Bussen und über 1 Million Privatfahrzeugen Sensoren installiert. Die Stadt sammelt täglich eine Flut an Daten über physische und virtuelle Netzwerke. Nach der Übertragung an das Nanjing Information Center können Experten dann Verkehrsdaten analysieren, Smartphone-Updates an Pendler senden und schließlich neue Ausweichrouten zur Verkehrsflussoptimierung erstellen. 

Die Ergebnisse sind enorm. Sowohl Pendler als auch Krankenwägen konnten ihre Fahrzeiten nahezu halbieren. Diese verkürzte Reaktionszeit kann also dazu führen, dass auch mehr Menschenleben gerettet werden können. 

DEUTSCHLAND ZIEHT SUKZESSIVE NACH

Einige Kommunen in Deutschland sind bereits so weit und haben ihre öffentlichen Abfalltonnen mit Sensorik ausgestattet. Der Abfallbehälter versendet automatisch eine Nachricht zur Entleerung, sobald eine bestimmte Füllhöhe erreicht wurde. Dadurch konnten in einigen Städte bereits bis zu 50% Kosten einspart und Fahrzeiten optimieren werden. Das geht zu Gunsten des Verkehrsflusses in der Stadt und natürlich auch zum Wohlbefinden der Bürger.

Das ist erst der Anfang, wo wir uns hinbewegen können. Dubai plant mit seiner „Dubai Clean Energy Strategy 2050“ 75% seines Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Ein sehr ambitionierter Plan, aber wo sonst als im Sonnenstaat wäre es so einfach Sonnenenergie effizient und sauber einzusetzen. 

Die kommenden Jahre werden zeigen, welche Neuerungen und Erleichterungen für die Bürger der Städte und die Kommunen selbst eingeführt werden. Wichtig dabei ist sich Beispiel sowohl an gescheiterten Projekten als auch an erfolgreichen Projekten zu nehmen.

Wie viele andere Städte auch, ist Nürnberg ebenfalls für traditionsreiche Handwerkskunst bekannt. Die leckerste davon: original Nürnberger Lebkuchen.

 

QUALITÄT NOCH BESSER MACHEN

Michael und Daniel Witte sind nun in der vierten Generation an der Spitze des traditionsreichen Unternehmens Witte Spezialitäten. Mit ihren drei Standorten in Nürnberg exportieren sie ihre Waren in die ganze Welt.

Für sie enorm wichtig, die hohe Qualität all ihrer handgefertigten Produkte aufrecht zu erhalten. Das zeichnet sich einerseits durch die detaillierte Auswahl der Zutaten, als auch durch die ständigen Kontrollen aus. Um in diesem saisonal geprägten, umkämpften Markt weiterhin zu den Top Playern zu gehören, hat sich das Unternehmen entschlossen im ersten Schritt seine Lagerhaltung zu digitalisieren.

 

 

NEUE TECHNOLOGIEN EBNEN NEUE WEGE

Zusammen mit BTI haben wir die vom Fraunhofer Institut entwickelte LPWAN Lösung Mioty bei Witte Spezialitäten installiert. Über die drei Standorte hinweg verteilen sich insgesamt drei Mioty Starter Kits mit jeweils vier Sendergeräten. Jedes dieser Sendergeräte ist mit vier Sensoren ausgestattet. Mit diesen können Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Druck und Schockeinwirkung gemessen werden.

Mit der Installation der Geräte in den Räumen der drei Shops, können wir nun verschiedene Messwerte aufnehmen und visualisieren. Für die unterschiedlichen Räume wurden eigene Grenzwerte hinterlegt, die sich über einen längeren Zeitraum qualitativ auf die Ware auswirken. Wird ein Grenzwert unter- oder überschritten, erfolgt in Echtzeit eine Warnmeldung im IoT Portal und es können direkt Maßnahmen wie Nachregulierung der Heizung oder zusätzliche Luftzufuhr in die Wege geleitet werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit aus dem IoT Portal heraus die Wartung des jeweiligen Gerätes zu beantragen.

Durch solche Maßnahmen kann in den Lagerräumen ein konstantes Klima garantiert werden, dass dazu beiträgt, die Qualität der Produkte auch während der Lagerung stets hoch zu halten.

 

 

DIE ZUKUNFT BIETET EINE REIHE AN INNOVATIVEN MÖGLICHKEITEN

Wie viele andere Unternehmen auch, automatisiert Witte Spezialitäten bereits seine Prozesse, um sich stärker auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Implementierung der Sensorgeräte, zusammen mit der Visualisierung aller Geschehnisse in Echtzeit, sind nur ein erster Schritt im Automatisierungsprozess.

Von der temperaturgesteuerten Lüfterregelung, über Predictive Maintenance bis hin zur Feststellung des perfekten Zeitpunktes zur Reinvestition neuer Maschinen, stehen die Türen für das Nürnberger Traditionsunternehmen nun alle offen.

 

Die Digitalisierung der Lebkuchen – Case Study

Es sollte auf der Hand liegen. Wer die Potenziale der Digitalisierung nicht in seine operative und strategische Planung einbezieht, kann schnell das Nachsehen haben.

Die Frage ist: was haben Maschinendaten mit der strategischen Ausrichtung von Unternehmen zu tun? Im Zeitalter des Big Data müssen wir vermehrt darauf achten, dass Datenmassen nicht in Datenbanken verschwinden oder lediglich in Silos gesammelt werden. Sie müssen wertschöpfend ausgewertet, visualisiert und vor allem genutzt werden.

Wertschöpfend bedeutet in diesem Fall, die Daten für vorausschauende Analysen und Entscheidungen zu verwenden. Im Besten Fall in einem Ausmaß, dass sich Kostenreduktionen oder deutliche Mehrwerte erkennen lassen.

WIE SIEHT DAS IM DETAIL AUS?

Nehmen wir als Beispiel den Bau- und Produktionssektor. Ganz konkret geht es in unserem Beispiel um Maschinen, die auf einer Baustelle eingesetzt werden.

Der erste Baustein in diesem Konstrukt ist ein Product Information Management System, in dem historische Daten hinterlegt werden. Das Product Information Management System verwaltet die Grunddaten aller Maschinen mit sämtlichen Leistungs- und Übersichtsdaten wie z.B. Kaufdatum, Preis, Tankgröße, Verbrauch etc.

Nahezu jede Maschine verfügt herstellerseitig über verschiedene Schnittstellen, z.B. in Form von CAN-Bus oder anderen Anschlüssen. Diese können mittels IoT Hardware ausgelesen und detaillierte Echtzeitdaten wie Nutzungszeiten, Messstände, Zustandsdiagnosen und Fehlerausgaben versendet werden. Die IoT Hardware stellt den zweiten Baustein dar.

Bis hierhin ist noch gar nichts wirklich smart.

Verbindet man jetzt diese Echtzeitdaten die das IoT Gerät generiert, zusammen mit historischen Daten aus dem Product Information Management System, gehen wir schon stark in die Richtung smarter Maschinendaten. Visualisiert werden die zusammengeführten Informationen im dritten Baustein, dem Dashboard. Auf einer nutzerfreundlich gestalteten Benutzeroberfläche, werden verschiedene Informationen zu aktuellem und voraussichtlichem Zustand angezeigt. Jeder Nutzer hat dabei Zugriff auf seine individuelle Ansicht, mit relevanten Informationen. Dementsprechend sieht ein Servicemitarbeiter nur Informationen aus seinem Arbeitsbereich und ebenso verhält es sich mit der Buchhaltung oder dem Management.

WAS MACHE ICH JETZT DAMIT?

In erster Linie stehen nun prädiktive Informationen zur Verfügung, die real verwenden werden können. Ein mögliches Szenario wäre nicht nur Wartungskosten oder Neuinvestitionen vorausschauend zu planen, sondern und auch einer überhöhten Auslastung vorzubeugen. Jede Nutzergruppe dieses Dashboards hat individuelle Ansichten und damit die Möglichkeit anhand detaillierter und vorausschauend berechneter Daten optimierte und kosteneffiziente Entscheidungen zu treffen. Jetzt sprechen wir wirklich von smarten Maschinendaten!

WO FANGE ICH AN?

Nun benötigt es eine konkrete Planung und Konzeption um ein solches Modell auch prozesstechnisch, möglichst nahtlos, ins Unternehmen zu integrieren. In der ersten Phase werden die verschiedenen Anforderungen aus den jeweiligen Abteilungen definiert und bereits bestehende Prozesse einbezogen. Im Fokus steht primär die übersichtliche Aufbereitung der Daten. Jeder Nutzer soll schnell und unkompliziert alle für sich relevanten Informationen auf einen Blick haben und daraus zukunftsrelevante Entscheidungen treffen.

Geringe Einstiegskosten für IoT und Telematik, je nach Funktionsumfang 30 € – 150 €, vorausschauend berechnete Daten, übersichtliche Visualisierung im Dashboard – das sind nur einige der Vorteile, weshalb Unternehmen die Nutzung von smarten Maschinendaten in Betracht ziehen sollten.

Bringen Sie mehr PS auf die Straße und lassen Sie Ihre möglichen Potentiale nicht auf der Straße liegen.

Digitalisierung – es vergeht kein Tag, an dem Unternehmen nicht das magische Credo für die Zukunft der eigenen Beständigkeit vor Augen gehalten bekommen. Digitalisierung ist für viele Verantwortliche in Unternehmen nicht greifbar. Ein Wort, ein Begriff, ein Buzzword und nichts Konkretes. Es ist Zeit, die Digitalisierung zu konkretisieren und in Teilbereiche zu gliedern. 

 

WAS BEDEUTET DIGITALISIERUNG FÜR UNTERNEHMEN? 

Der Begriff Digitalisierung beschreibt die Umstellung von händischen Prozessen. Damit sind einerseits die Verknüpfung von Arbeitsweisen miteinander, als auch der unternehmensinterne Austausch von Daten gemeint.

Die Digitalisierung soll die Arbeit für Menschen und Unternehmen erleichtern und verbessern. Darüber hinaus soll ein Arbeitsablauf transparenter und qualitativ auf immer demselben Niveau gehalten werden. Hierdurch wird ein abteilungs- und unternehmensübergreifendes Bild geschaffen, dass einen vereinfachten/verbesserten Daten- und Informationsaustausch ermöglicht.

 

WAS IST DAS INTERNET OF THINGS? 

Wie bei der Digitalisierung auch, geht es bei IoT in erster Linie darum, Transparenz zu schaffen. Bei IoT im Speziellen geht es um die Auswertung, Visualisierung und schlussendlichen Verwendung der aus den Geräten entstehenden Daten. Die Daten werden dabei über das Internet an eine Datenquelle gesendet und sind somit über die Grenzen des Gerätes hinweg verfügbar.

 

IOT AM BEISPIEL EINES THERMOMETERS 

Nehmen wir als Beispiel ein Thermometer in einem Kühlhaus, dass die aktuellen Temperaturen an eine Datenbank übergibt. Der Temperatur-Sensor kann bereits einen Alarm auslösen, wenn die Temperatur sich verändert. Das Unternehmen kann handeln, bevor die gelagerte Ware Schaden nimmt. 

Schaltet man weitere Thermometer dazu, z.B. im Kühlwagentransporter, oder im Supermarktlager, lässt sich die Kühlkette nahtlos überwachen. Eventuelle Temperaturschwankungen, oder Störungen werden zeitlich zuordenbar. Gegebenenfalls kann also eingegriffen werden und z.B. Nahrung aus dem Lager aufgrund eines Bruchs in der Kühlkette entfernt werden bevor ein Schaden entsteht. 

Im Beispiel werden also mehrere IoT-Devices eingesetzt, die Daten an eine zentrale Stelle senden. 

 

WIE SIND DIGITALISIERUNG UND IOT MITEINANDER VERKNÜPFT? 

Spinnen wir das Beispiel weiter, wäre es ebenso möglich zu sehen, welche Lieferung Eier in welcher Produktion verwendet wurden. Ebenso wären Transportprobleme schnellstens nachvollziehbar. Genauso könnte nachvollzogen werden, welche Rohstoffe im Endprodukt, wann im Lagerhaus gekühlt und wann transportiert wurden. Somit könnte bei einem Problem mit den Nahrungsmitteln z.B. die Kühlung ausgeschlossen werden und die Lieferung der Eier als Ursache ermittelt werden. Mit diesem Wissen, können Waren mit der gleichen Rohstofflieferung schnell aus der Produktionskette entfernt werden.

 

IIOT ALS WICHTIGER BESTANDTEIL DER DIGITALISIERUNG IN DER INDUSTRIE

Die Digitalisierung ist also nicht nur das Einführen von Software. Digitalisierung in der Insutrie bedeutet aus verfügbaren IIoT Daten von Maschinen, wie z.B. Stromverbrauchsdaten, im höchsten Maße zu profitieren. Die Anreicherung von Prozessen mit Echtzeitdaten, oder auch die vorausschauende Vorhersage von Zuständen über die Betrachtung von historischen Daten, bieten Unternehmen eine deutliche Erleichterung bei der Wertschöpfung. Gleichzeitig entstehen Einsparmöglichkeiten durch die Vermeidung unvorhergesehener Kosten oder Qualitätsverluste.

IIoT ist also eine “Enabling Technology”. Im Zuge der Digitalisierung sind Unternehmen gut beraten aus IIoT-Technologien Mehrwerte zu generieren. Schnell wird es sich in Bezug auf ROI (Return-on-Investment) und TCO (Total-Cost-Ownership) des Unternehmens rechnen. 

Die Möglichkeiten sind nahazu grenzenlos. In regelmäßigen Abständen werden wir weiter Use Cases aufnehmen.

International gesehen, hinkt Deutschland beim Thema Smart City deutlich hinterher. Auf dem Weg in Richtung Smart City gibt es in Deutschland mehr Herausforderungen, als in anderen Ländern.  Um mit Modellstädten wie Barcelona oder Amsterdam mitzuhalten bedarf es einiger grundlegend verändernder Denkansätze.

 

TECHNOLOGIE ALLEIN MACHT KEINE CITY SMART

Die in den letzten Jahren aufgekommenen Ideen zum Thema Smart City hatten eines gemeinsam – ihren Fokus auf die Technologie. So entstanden, isoliert betrachtet, sehr innovative Produkte auf dem Reißbrett.  Diese Technologiegetriebenheit führte aber zu Insellösungen, die nicht die Bedürfnisse der Bürger widerspiegelten, sondern eher die Erschließung der Absatzmärkte großer Konzerne.

Die Schlüsselwörter für wirklich sinnstiftende Smart City Konzepte heißen problemorientiertes Denken aus Bürgersicht und vor allem eine Zusammenarbeit mit anderen Kommunen, Städten und Gemeinden. Es geht aber auch um nutzerorientierte Strategien, die Bewohner und Unternehmen in den Kommunen in den Mittelpunkt rückt, entlastet und die Lebensqualität verbessert.

MÖGLICHKEITEN ZUR ENTWICKLUNG SCHAFFEN

Die Herausforderungen, denen sich Städte und Kommunen gegenüberstehen sehen, sind übergreifend betrachtet, sehr ähnlich. Nur ein geringer Prozentsatz hat bereits eine Stabstelle für das Thema Digitalisierung oder gar Smart City. Neben der personellen Besetzung schränken auch finanzielle Möglichkeiten, eine große Gruppe an Entscheidungsträgern, bis hin zu fachfremden Stadträten, bürokratische Regularien, die Komplexität der Ausschreibungsmodalitäten und die politische Ausrichtung eine große Rolle.

Befragt man die Städte nach ihrem Interesse die Attraktivität durch einen Schritt in Richtung Smart City zu steigern, sind sich alle einig: „Ja, wir wollen, da wir auch wissen, dass dadurch echte Mehrwerte für alle Beteiligten geschaffen werden können“.

KONSENS STATT KONKURRENZ

Der Markt entwickelt sich seit über zehn Jahren. Demnach gibt es eine Vielzahl an Lösungsansätzen. Keine Stadt, Gemeinde oder Kommune muss also von Null anfangen. Smart City sollte nicht als Konkurrenzprojekt verstanden werden, sondern als gemeinsamer Invest in die Zukunft. Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist die Kommunikation mit anderen Städten und der ständige Austausch gepaart mit einer offenen Fehlerkultur. Je mehr Köpfe zusammenkommen und ihre Erfahrungen und auch Herausforderungen miteinander teilen, desto schneller bewegt man sich in Richtung Lösung.

Smart Cities haben durchaus die Fähigkeit Probleme zu lösen, wenn sie sich als ganzheitliche Perspektive der Stadtentwicklung sehen. Dementsprechend wäre auch ein vorgefertigter Masterplan nach dem Top-Down-Prinzip nicht das Ratsamste, um an das Thema heranzugehen.

GANZHEITLICHE LÖSUNGEN FÜR ZUKUNFTSORIENTIERTE  STÄDTE

Es ist jetzt also nicht notwendig ein teures Consultingunternehmen aufzusuchen. Stattdessen kann sehr schnell, direkt begonnen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man sich einen Partner sucht, der Erfahrung mitbringt. Hat man einen Ansprechpartner, der die gesamte Lösung integrierbar in die bestehende Struktur, von der Hardware bis zur intelligenten Software bietet, vermeidet man nicht nur Insellösungen, sondern auch Fehlinvestitionen.

Kostenreduktion oder Gefahrenverhütung – jede Kommune hat sein ganz individuelles Ziel , dass  sie mit einem Smart City Konzept verfolgt. Für welche Lösung sich eine Stadt auch entscheidet, sie muss in die bisherigen Prozesse nahtlos integrierbar sein und eine Akzeptanz in der breiten Bevölkerung finden. Denn die beste Smart City Technologie ist am Ende nutzlos, wenn sie nicht genutzt wird.

Die Mehrwerte sind mehrschichtig und könnten zu einem Großteil den Bürgern nicht auffallen. Das ist einerseits gut, andererseits natürlich auch schwierig, da die Entwicklung und Umsetzung Geld kostet. Bei der Entscheidung sollte nie außer Acht gelassen werden, dass durch ein Smart City Konzept viele Abläufe vereinfacht oder gar kritische Situationen verhindert werden können und das steigert sowohl die Attraktivität des Stadtbildes als auch die Zufriedenheit der Bürger.